Fähigkeiten des Auges

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Das Auge (lat. oculus, gr. ὤψ, "ops") ist ein Sinnesorgan zur Wahrnehmung von Lichtreizen. Es ist Teil des visuellen Systems und ermöglicht Tieren das Sehen. Die Aufnahme der Reize geschieht mit Hilfe von Fotorezeptoren. Das sind lichtempfindlichen Nervenzellen im Inneren des Auges, deren Erregungszustand durch die unterschiedlichen Wellenlängen elektromagnetischer Strahlung verändert wird.

Bei Wirbeltieren gelangen diese Nervenimpulse über die Sehnervenbahnen zum Sehzentrum des Gehirns, wo sie schließlich zu einer optischen Wahrnehmung verarbeitet werden. Das Auge des Menschen ist wie das Auge aller Wirbeltiere paarig angelegt.

Bild sichtbares Licht SpektrumVon Spezies zu Spezies unterscheiden sich die Bereiche des Spektrums, die von den Augen wahrgenommen werden können. In Bezug auf den Menschen spricht man vom "sichtbaren Licht".

Dieser Teil des elektromagnetischen Spektrums reicht von etwa 380 nm bis 780 nm Wellenlänge, was Frequenzen von etwa 789 THz bis 384 THz entspricht. Eine genaue Grenze lässt sich nicht angeben, da die Empfindlichkeit des Auges an den Wahrnehmungsgrenzen nicht abrupt, sondern allmählich abnimmt und es außerdem geringfügige individuelle Abweichungen gibt.

Das menschliche Auge arbeitet in einem sehr großen Helligkeitsbereich, der Lichtintensitäten von 1:1010 umfasst. Die Sehschwelle liegt bei 10−13 Lumen. Das menschliche Auge kann verschiedene Helligkeiten differenziert wahrnehmen, sobald sich ihre Lichtmenge um mehr als 10 % unterscheidet.

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