Erkrankung Glaskörperdestruktion

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Bild Glaskörperdestruktion / Glaskörperzerstörung Auge

Die Glaskörperzerstörung ist ein im Laufe des Alterns allmählich voranschreitender Prozess der Verflüssigung des Glaskörpers im menschlichen Auge durch die Entmischung von flüssigen und Collagen-Faserkomponenten. Dies führt unter anderem zur Ausbildung von Glaskörpertrübungen, die als dunkle 'schwirrende Mücken' wahrgenommen werden.

Eine geringe Anzahl derartiger 'Mücken' ist auch bei jungen Menschen ein normaler Befund, mit fortschreitendem Lebensalter kommt es aber zu einer Zunahme. Ab einer bestimmten Anzahl derartiger Mouches volantes ist von einer krankhaften Veränderung zu sprechen; insbesondere bei einer plötzlichen Zunahme der Anzahl derartiger Sehstörungen muss ein Augenarzt konsultiert werden.